Anstatt des unvermeidlichen 911, der es in diese Liste schaffen wird, habe ich mich für diesen Underdog entschieden. Nein, er hat keinen heckmontierten Flat-Six – er hat einen Vierzylinder vorne. Und ja, Kritiker sagten, dass sein Vorgänger, auf dem er basierte, mehr Volkswagen als Porsche war.
Aber für 18.500 Dollar ist dieses Ding unbestreitbar so Porsche, wie man es für sein Geld bekommen kann (Entschuldigung Boxster, nicht Entschuldigung Cayenne).

Optisch erfüllt er all meine 80er-Jahre-Anforderungen: Klappscheinwerfer, kantige Konturen, gekipptes/angehobenes Schiebedach, Retro-Interieur und sogar geschmackvolle Aufkleber.
Leistungsmäßig ist er auch ziemlich retro. Angemessen leicht (1.180 kg) mit 163 PS reicht nur für 8 Sekunden von 0 auf 100. Das reicht für ein reaktionsschnelles Fahrverhalten und lebhaftes Handling als Straßenauto.
Doch für mich würde ich es so genießen, wie es ist. Ein weiteres Auto von Porsche, dem die Zahlen nicht gerecht werden. Ein Auto, das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, bei dem man nach dem Parken noch einmal zurückblickt, das man zu romantischen Abendessen mitnimmt. Ein Auto, das bewundernde Blicke auf sich zieht, von 4-jährigen Jungen bis hin zu Oldtimer-Enthusiasten.

Wenn die Zeit reif ist und ich die Porsche-Wertschätzungsblase mitgemacht habe, könnte ich ihn mit gutem Gewinn verkaufen und zum nächsten Auto springen – vielleicht sogar zu einem Porsche 911 SC.
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